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BRAUNVIEH

Das
Braunvieh ist eine Rasse des Hausrindes.
Die Zucht dieser Rasse begann im 15. Jahrhundert in der
Zentralschweiz, von dort breitete sie sich bis nach
Tirol aus. Seit Mitte der 1960er Jahre wurde der
einheimische Bestand durch Einkreuzung von in Amerika
gezüchteten Brown-Swiss zum jetzigen Braunvieh
umgewandelt. Außer in der Schweiz wird das Braunvieh vor
allem in Österreich in Vorarlberg, Westtirol und der
Obersteiermark und in Deutschland in Schwaben und im
Allgäu gehalten. Die Rasse ohne oder mit sehr geringer
Brown-Swiss Einkreuzung wird als Original Braunvieh
(OBV) noch weitergezüchtet.
Das Braunvieh ist ein einheitlich braunes bis
graubraunes Rind mit schwarzem, hell eingefasstem
Flotzmaul. Die Kühe wiegen ca. 550-750 kg bei einer
Widerristhöhe von 138 bis 152 cm, Stiere ca. 1000-1200
kg. Es handelt sich um ein Zweinutzungsrind mit einer
hohen Milchleistung von ca. 5800 Litern im Jahr.
Ebenfalls zum Braunvieh gehört die Montafoner, eine
Rinderrasse des südlichen Vorarlberg, es handelt sich
hierbei um mittelschwere, muskulöse, meist mittel- bis
dunkelbraune Tiere mit hellem Aalstrich. Kühe wiegen ca.
500-600 kg, Stiere ca. 750-1000 kg. Die Montafoner war
im 19. Jahrhundert weit verbreitet und wurde dann
zunehmend durch Einkreuzung von Brown-Swiss zum
Braunvieh umgewandelt.
Von „http://de.wikipedia.org/wiki/Braunvieh“ |
FLECKVIEH

Das
Fleckvieh, auch Simmentaler oder Simmentaler Fleckvieh
genannt, ist eine Rasse des Hausrindes. Die Benennung
ist jedoch in der Schweiz unterschiedlich zu der in
Deutschland und Österreich. In Deutschland und
Österreich werden Fleckvieh und Simmentaler bzw.
Simmentaler Fleckvieh synonym verwendet. In der Schweiz
bezeichnet man als Simmentaler Tiere, die weniger als 25
% Red Holstein Vorfahren besitzen, während der Begriff
Fleckvieh Tiere bezeichnet, die zwischen 25 und 75 % Red
Holstein Vorfahren haben. Fleckvieh ist eine sogenannte
Zweinutzungsrasse, bei der die Milch- und die
Fleischleistung gleichermaßen eine Rolle spielen. Die
Rasse geht auf Hausrinder im Berner Oberland zurück, das
bereits im Mittelalter für seine großwüchsigen und
gescheckten Rinder bekannt war.
Gemeinsam ist allen Tieren dieser Rasse der weiße Kopf,
mit gelegentlichen Augen- oder Backenflecken und die
weißen Beine. Ferner sind auch der Unterbauch und die
Schwanzquaste immer weiß. Die Erbanlagen für diese
Merkmale werden dominat vererbt. Das restliche Fell kann
in Farbabstufungen von Hellgelb bis dunklem Rotbraun
auftreten, ebenso ist der Anteil von weißen Flecken sehr
variabel.
Ebenso rassetypisch ist das breite, unpigmentierte
Flotzmaul und die breite Stirn der Rinder. Die Rasse
weist an der Halsunterseite eine ausgeprägte Wamme auf.
Die Hörner sind hell, mit leicht nach außen und oben
gebogenen gelblichen Spitzen.
Die Tiere sind mittelgroß bis groß. Die Widerristhöhe
liegt bei Stieren bei 150 bis 158 und die für Kühe bei
138 bis 142 Zentimeter. Die Kühe wiegen ca. 600-800 kg,
Stiere ca. 1100-1300 kg. Die Tageszunahmen bei den
Bullen liegen zwischen 1200 und 1500 Gramm.
Von „http://de.wikipedia.org/wiki/Fleckvieh“
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